Verein Lesezauber
„Wenn meine Geschichte auch nur einem einzigen Menschen Mut macht, nicht aufzugeben und weiter an das Gute zu glauben, dann hat mein Lebensweg einen tiefen Sinn.“
Bücher
Schon bevor ich mit dem Schreiben begann, bewegte mich immer wieder ein Gedanke: Wenn ich diese Erde eines Tages verlasse, wird sich kaum noch jemand an mich erinnern. Bei Künstlern ist das anders. Ihre Werke überdauern die Zeit und halten ihre Erinnerung lebendig. Ich habe keine Kinder, und in hundert Jahren wird wohl niemand mehr den Menschen kennen, dessen Name auf einem Grabstein steht – sofern es überhaupt noch einen gibt. Deshalb möchte ich der Welt durch meine Bücher etwas von mir hinterlassen. Mein großer Traum ist es, dass sie ihren Weg in viele Länder finden, in zahlreiche Sprachen übersetzt werden und Menschen auf der ganzen Welt erreichen.
Ein kleiner Einblick

Emmerichs Tag
Emmerich, ist ein kleiner vorwitziger und lebensfroher Mäusejunge der am Dachboden eines alten Hauses seine Mäusebude hat. Eine lustige Abenteuergeschichte für groß und klein. Durchgängig farbig illustriert.

Rambambuli
Ein Riese erobert die Welt
Rambambuli das Riesenkind, sieht die Wunder dieser Welt und bewahrt die tiefen Werte des Lebens…

Kuddelmuddel
Ein überaus inspirierendes Gedankenbuch rund um die Fragen des Lebens
Für alle meine Buchprojekte habe ich mir ein engagiertes Team an die Seite geholt. Manfred Spöcklberger war bis zu seiner Pensionierung mein erster Lektor. Danach übernahm sein Sohn, Alexander Emminger, die Textkorrektur meiner Bücher. Die Illustrationen meiner Kinderbücher sowie die Gestaltung der Buchcover stammen von Rainer M. Osinger. Auch die junge, talentierte Künstlerin Jasmin Macher fertigte Zeichnungen für mich an. Ergänzt wurden diese durch Bleistiftzeichnungen, die ich selbst für meine Bücher schuf.
Robert Strohmeier
Mein Lebensweg
Vom Leben geprüft – als Buchautor angekommen
Ich, Robert Franz Strohmeier, wurde am 18. Mai 1968 in Graz geboren und lebe heute in Deutschlandsberg. Ich bin ein einfacher, naturverbundener Mensch. Als Kind war die Schule nicht gerade meine Stärke. Ich liebte die Natur und jede Art von Bewegung – Sport, Spiel und Spaß. Dass ich eines Tages Bücher schreiben würde, hätte ich mir niemals vorstellen können.
Nach der Volksschule in Sankt Martin im Sulmtal besuchte ich die Hauptschule in Wies. Im Jahr 1983 begann ich eine Lehre als Maler und Anstreicher, die ich im September 1986 am WIFI Graz mit der Lehrabschlussprüfung erfolgreich abschloss.
Nach der Musterung trat ich im April 1987 meinen Wehrdienst am Fliegerhorst Zeltweg an. Doch nur wenige Wochen später nahm mein Leben eine dramatische Wendung.
Am 13. Juni 1987 erlitt ich einen schweren Verkehrsunfall. Elf Tage später folgte eine Gehirnblutung. Von einem Augenblick auf den anderen war ich vollkommen gelähmt. Der sportliche junge Mann, der ich einmal gewesen war, konnte plötzlich nichts mehr. Wie ich immer sage: Von 100 auf 0 – nichts ging mehr.
Es begann ein langer und schwerer Weg. Durch zahlreiche Rehabilitationsaufenthalte kämpfte ich mich Schritt für Schritt zurück ins Leben. Jeder noch so kleine Fortschritt bedeutete für mich einen großen Sieg. Seit dem 21. August 1989 bin ich wieder mit einem Automatikauto selbstständig unterwegs – ein Stück Freiheit, das ich bis heute sehr zu schätzen weiß. Damals hätte wohl kaum jemand geglaubt, dass dies eines Tages wieder möglich sein würde.
Im Oktober 1989 absolvierte ich eine Berufsfindung in Kapfenberg. Ein Jahr später begann ich im BBRZ Linz meine Umschulung zum Bürokaufmann, die ich im März 1992 ebenfalls mit der Lehrabschlussprüfung erfolgreich abschloss.
Doch die körperliche Genesung allein beantwortete nicht alle Fragen, die das Leben mir gestellt hatte. Deshalb begann ich 1996 meine Suche nach Heilung auf geistigem Weg. Diese Suche führte mich zu Bruno Gröning – einem Mann und seiner Lehre, die mich nun seit 30 Jahren begleiten.
Rückblickend erkenne ich, dass jede Erfahrung – die schönen ebenso wie die schmerzhaften – ihren Sinn hatte. Sie führten mich schließlich dazu, dass ich im Jahr 2014 zu schreiben begann. Ausgerechnet ich, der als Kind mit der Schule seine Schwierigkeiten hatte, durfte erleben, dass Worte zu einem wichtigen Teil meines Lebens wurden.
Mein Lebensweg zeigt mir, dass das Leben oft anders verläuft, als wir es planen. Wenn wir den Mut nicht verlieren, offen für Gottes Führung bleiben und niemals aufgeben, können selbst schwerste Schicksalsschläge zu einer Quelle neuer Hoffnung werden.
Ich bin durch die Hölle gegangen. Doch es gab immer ein Licht, das mich nicht verlassen hat. Es schenkte mir Kraft – durch meine Familie, durch meine Freunde und heute ganz besonders durch meine Freundin Regina. Hinter allem aber spüre ich die Hand Gottes.
Wenn ich heute auf meinen Lebensweg zurückblicke, erkenne ich, dass nichts davon zufällig war. Meine Kindheit, meine Schulbildung, mein Berufsleben, der Unfall, meine Weiterbildungen und vor allem meine Suche nach geistiger Heilung haben mich tief geprägt.
Es waren nicht immer einfache Zeiten. Doch gerade die Herausforderungen haben mich zum Nachdenken gebracht und meinen Blick auf das Leben verändert. Aus meinen Erlebnissen und den vielen Fragen, die mich über all die Jahre begleitet haben, entstand irgendwann der Wunsch, meine Gedanken zu Papier zu bringen.
Das Schreiben wurde zu einem Teil meines Weges – und schließlich zu meiner Berufung als Buchautor.
Heute weiß ich: Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. Meine Geschichte begann mit einem schweren Schicksalsschlag – und führte mich dorthin, wo ich heute stehe.
Magie ist mein Handwerk
… darin steckt ein großer Berg
aus Buchstaben, Stück für Stück,
sorgsam aufeinandergelegt –
bis daraus ein Zauber entsteht.
Jedes Wort mit Bedacht gewählt,
weil Genauigkeit bei der Umsetzung zählt.
Der Zauber soll auf dich überspringen,
ich hoffe, es wird mir gelingen,
ein Lächeln in dein Gesicht zu bringen.
Darauf reimt sich jetzt: singen, zwingen.
Ja, wenn du willst, kannst du meine Gedichte auch singen,
doch niemals würde ich dich dazu zwingen.
Schau dir einfach die Verse an,
und vielleicht denkst du dir:
„Er kann ja doch was, der Mann –
fürs Schreiben hat er ein Gespür.“
Seit 2014 gehört es zu meiner Welt.
Es ist mehr als nur Zeitvertreib,
weil das Leben kostbar ist und jede Minute zählt
und niemand die Stunde kennt, die uns noch bleibt.
Darum will ich noch einiges schaffen,
um dir und mir eine Freude zu machen.
Zum Schluss möchte ich dir nur eines sagen:
Lies in meinen Büchern –
das will ich dir von Herzen vorschlagen.
Es gibt Begegnungen, die das Leben verändern.
Unsere begann im Jahr 2018. Seit diesem Tag verbindet uns das Band der Liebe – ein Band, das mit jedem gemeinsamen Schritt und mit jeder Herausforderung stärker geworden ist. Aus dieser Liebe entstand nicht nur unser gemeinsamer Lebensweg, sondern auch der Verein „Lesezauber“. Ich nenne ihn gerne unser gemeinsames Kind, denn in ihm spiegelt sich unsere tiefe Verbundenheit wider.
Vom Gedicht zum Lied
In mir ist ein neuer Traum gewachsen: Ich möchte Songwriter werden.
Als Mann der tausend Gedichte – wobei es inzwischen längst ein Vielfaches davon ist – verspüre ich den Wunsch, meinen Worten eine neue Stimme zu geben und sie in Lieder zu verwandeln.
Am Anfang war das Wort. Oft beginnt alles mit einem einzigen Wort oder einem flüchtigen Gedanken. Innerhalb kürzester Zeit entsteht daraus ein Gedicht, als hätten die Zeilen nur darauf gewartet, endlich niedergeschrieben zu werden.
Für mich grenzt das an ein Wunder. In der Schule konnte ich nicht einmal einen Aufsatz schreiben. Niemand hätte damals geahnt, dass das Schreiben eines Tages zu meiner größten Leidenschaft und vielleicht sogar zu meiner Berufung werden würde.Schon während meiner Berufsfindung und meiner Ausbildung zum Bürokaufmann fiel meine Art zu schreiben auf und wurde geschätzt. Die Begabung war offenbar schon damals in mir vorhanden. Doch bis ich den Mut fand, ihr Raum zu geben, sollten mehr als zwanzig Jahre vergehen.
Anfangs schrieb ich nur gelegentlich Gedichte für Freunde – zu Geburtstagen, zu Weihnachten oder anderen besonderen Anlässen. Später erzählten sie mir, sie hätten lange geglaubt, ich hätte die Texte irgendwo abgeschrieben. Erst als sie erfuhren, dass jedes einzelne Gedicht aus meiner eigenen Feder stammte, ermutigten sie mich, weiterzuschreiben.
Heute blicke ich auf Hunderte, von Gedichten zurück. Jedes einzelne erzählt seine eigene Geschichte. Selbst ein Schreibbüro in Deutschlandsberg bescheinigt mir Talent. Ob ich wirklich gut bin, vermag ich selbst nicht zu beurteilen. Das überlasse ich den Menschen, die meine Texte lesen oder eines Tages meine Lieder hören.
Eines weiß ich jedoch mit Gewissheit: Die Ideen gehen mir nicht aus. Tag für Tag entstehen in meinem Kopf neue Bilder, Gedanken und Geschichten. Nun ist für mich die Zeit gekommen, meinen Gedichten Melodien zu schenken und aus Worten Lieder werden zu lassen – Lieder, die Menschen berühren, begleiten und ihnen vielleicht sogar ein Stück Hoffnung schenken.Denn Gedichte sprechen zur Seele. Lieder aber tragen diese Worte hinaus in die Welt.
Genau das ist mein Traum.
Bruno Gröning
Mein Weg zu Bruno Gröning begann am 23. März 1996 in Graz. An diesem Tag wurde ich als Heilungs- und Hilfesuchender in die Lehre Bruno Grönings eingeführt.
Mein Wunsch war einfach: gesund zu werden.
